Tabata –  das Hardcore HIIT

Beitragsbild Tabata

HIIT ist bereits seit längerer Zeit in aller Munde und gefühlt jeder hat es zumindest einmal ausprobiert – sei es im Rahmen des Zirkeltrainings im Studio oder als Anhänger der Freeletics Community. Burpees sind bei den Meisten bereits verhasst und lassen auch noch so fitte Athleten regelmäßig an ihre Grenzen kommen. Nun kommt die nächste, noch extremere Trendwelle: Tabata.
Was sich anhört wie ein exotischer Volkstanz ist in Wirklichkeit alles andere als ein Tänzchen. Tabata kann man in gewisser Weise als HIIT Training kategorisieren. Der einzige Unterschied hierbei:

Es ist hochfrequenter, anstrengender aber auch noch kürzer als das klassische Intervalltraining.

Bereits mit 4 Minuten Training erzielt man einen ähnlichen Effekt wie mit langen Cardiosessions. Hört sich traumhaft an – ist es auch – Zumindest das Gefühl danach! Bis man die vier Minuten absolviert hat, ist es Training am absoluten Limit und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn: Tabata-Training ist nur wirklich wirksam, wenn man sich selbst bis an die absolute Grenze seiner körperlichen Möglichkeiten treibt. 100 Prozent.

Konkret bedeutet das Belastung im 2:1 Verhältnis: 20 Sekunden maximale körperliche Belastung und 10 Sekunden Pause bzw. lockere körperliche Belastung. Dies wird insgesamt 8x wiederholt.

Das schöne an Tabata ist, ebenso wie beim normalen HIIT, seine Vielfältigkeit: Man kann es ganz klassisch mit Sprints, aber auch mit anderen hochfrequenten Übungen wie Burpees oder Mountainclimbers machen. Auch im Studio ist Tabata hervorragend integrierbar: Schnappt euch Hanteln oder Medizinbälle und versucht es mit eurer liebsten Übung.
Dieses Training stählt nicht nur euren Körper, auch eure mentale Stärke wird härtestens auf die Probe gestellt.

Wer Tabata beherrscht ist fähig alle seine Ressourcen freizusetzen, alles zu geben und an seine absolute Schmerzgrenze zu gehen.

Der Weg dahin ist jedoch nicht leicht. Vier Minuten scheinen kurz, sind jedoch auch für disziplinierte Sportler sehr belastend. Meist startet die wirklich anstrengende Phase bereits im dritten Satz. Man fühlt sich überfordert, denkt daran das Workout abzukürzen. Das ist in diesem Moment völlig normal, aber keineswegs ein Zeichen, dass ihr das auch tatsächlich tun solltet. Zieht es weiter durch und nehmt Wiederholung für Wiederholung und Satz für Satz.
Die Pausen sind wie erwartet kürzer als gedacht. Also konzentriert euch darauf ein paarmal tief zu atmen und legt den Fokus auf den nächsten Satz.
Wenn ihr es geschafft habt, dürft ihr euch auf ein phänomenales Gefühl freuen. Frischer als bei einem ewig langem Ausdauertraining und gleichzeitig völlig ausgelastet. Trotzdem: Wenn das Training mit anderen Elementen kombiniert werden soll, solltet ihr das Tabata Training immer an den Schluss setzten. Nachdem ihr es ausprobiert habt wisst ihr definitiv wieso.
Unser Tipp: Macht eine Runde Tabata am Morgen! Die hohe Intensität und die kurze Trainingszeit des Workouts sind perfekt um in die Morgenroutine integriert zu werden. Es kurbelt euren Stoffwechsel an und unterstützt die Fettverbrennung für viele Stunden, auch nach dem Workout.
Nicht zu vergessen: Klärt diese Art von Training, wenn ihr euch nicht sicher seit, mit eurem Arzt oder Trainer ab. Es ist wichtig seine Belastungsgrenzen zu kennen und zu respektieren. Auch ein kurze Aufwärm- und Cool Down Session ist unerlässlich um Verletzungen vorzubeugen.
In diesem Sinne: Happy Training! Schreibt uns doch eure Erfahrungen zum Tabata. Wir freuen uns über euren Input!

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