Kalorienzählen 2.0: Makronährstoffe & Flexible Dieting

Jahrelang war das Maß aller Dinge das Zählen von Kalorien. 2000 Kcal pro Tag maximal – der Klassiker schlechthin. Das dieses System seine Probleme hat ist bereits seit langem klar. Wie sich viele von euch vielleicht bereits denken, kommt es mindestens genauso sehr darauf an was, und in welchem Verhältnis man die Lebensmittel seinem Körper zuführt, als wieviel davon.
Dieses Problem hat das System des Makrozählens aufgefasst. Makros, kurz für Makronährstoffe welche wiederum in Proteine, Kohlenhydrate und Fette kategorisiert werden, sind sozusagen die grundlegenden Kategorien unserer Nahrung. Makros werden in Gramm gemessen und die Zusammensetzung für entsprechende Ziele oder körperliche Gegebenheiten gesetzt.
 
Allgemein gilt: Proteine und Kohlenhydrate kommen auf ca. 4 Kcal bei 1 Gramm, Fette auf 9 Kcal bei 1 Gramm.
 
So kommt man, zum Beispiel im Rahmen seines ungefähren Tagesintakes von ca. 2000 Kcal auf 150 Gramm Protein, 170 Gramm Kohlenhydraten und ca. 80 Gramm Fett.
Der Grundgedanke von Makrozähnen beziehungsweise des Flexible Dieting ist eigentlich die Dämonisierung von Lebensmitteln aufzuheben. Unser Körper verstoffwechselt demnach die Makronährstoffe die er bekommt und unterscheidet, zumindest auf Kalorienbasis, nicht wirklich zwischen “guten” und “schlechten” Lebensmitteln. Gewicht verliert man dann, wenn man am Ende des Tages in ein Kaloriendefizit kommt.
 
Prinzipiell ist dies natürlich relativ zu sehen: Bleibt man innerhalb seiner Makros, füllt diese jedoch nur mit schlechten Lebensmitteln wird das auf Dauer ebenso wenig nachhaltig sein, wie nur gute Lebensmittel weit über seinem Kalorienlimit zu essen.
 
Wie so oft heißt es auch hier: Die Mischung macht’s! Wir haben für die richtige Balance eine ganz gute Formel für uns entdeckt: Wir essen meistens nach dem 80:20 Prinzip: 80% sind Nahrung. Also gesunde Lebensmittel wie kompakte Kohlenhydrate, mageres Fleisch und Fisch, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse. 20% fällt dafür in die Kategorie “Naschi” welches all die Sachen ausmacht die man liebt, aber insgeheim Weiß, dass sie nicht gut für einen sind, weil sie hohe Mengen an tierischen Fetten, raffiniertem Zucker, Cholesterin etc. enthalten.
Aber auch diese Lebensmittel gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Sie ernähren zwar nicht unseren Körper, dafür aber unseren Geist.
Nach welchem System beziehungsweise welcher Diät lebt und esst ihr? Schreibt uns doch in den Kommentaren!

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